Im Notfall qualifizierte Hilfe leisten will gelernt sein

Veröffentlicht am 11.04.2017

25 ehrenamtliche BRK-Angehörige bestehen die Prüfung beim Fachlehrgang Rettungsdienst

 

Grund zur Freude hatten 25 ehrenamtliche Angehörige des Rotkreuz-Kreisverbandes Landshut aus den Bereitschaften Landshut 1 und 2, Rottenburg, Postau, Ergoldsbach, Bodenkirchen, Vilsbiburg, Buch am Erlbach und der Wasserwacht, die erfolgreich die Prüfung für den sog. „Fachlehrgang Rettungssdienst“ (früher Rettungshelfer-Lehrgang) ablegen konnten.

 

Ihre Urkunden bekamen sie überreicht von Lehrgangsleiter und  Ausbildungsinstruktor Stefan Eisenschink, der die Organisation des Lehrganges federführend übernommen hatte, sowie Kreis-/stellv. Bezirksbereitschaftsleiter Volker Andorfer, Chefarzt des Kreisverbandes Dr. Harald Dietz und 1. Stellv. KBL Bernhard Heim. Sie gratulierten zusammen mit den jeweiligen Vertretern der Bereitschaftsleitungen den erfolgreichen Prüfungsabsolventen und dankten der Lehrgangsleitung, allen Ausbildern und der Ärzteschaft für ihr vorbildliches Engagement bei der Aus- und fortbildung der ehrenamtlichen Einsatzkräfte.  Ein besonderer Dank galt neben Stefan Eisenschink vor allem der Sanitätsbereitschaft Postau für die logistische Unterstützung bis hin zur Verpflegung der Lehrgangsteilnehmer.

Auch der stellv. Landrat Rudolf Lehner – ebenfalls aktiver Rotkreuzler - überbrachte in einem Grußwort Dank und Anerkennung.

 

Nach insgesamt 160 Stunden theoretischer und sehr viel praktischer Ausbildung erwarben sich die Ehrenamtlichen das nötige Fachwissen,  um künftig bei den Versorgungen von Notfallpatienten im Rettungs- sowie Sanitätsdienst  einen noch höheren Wissenstand und Qualitätsstandard bieten zu können. Von besonderer Bedeutung sind dabei fundierte Kenntnisse bei der Behandlung internistischer Notfälle ebenso wie  „mechanischer“ Verletzungen, die bspw. bei Verkehrsunfällen o. dgl. auftreten. Nach einem, einwöchigen  Vorbereitungskurs konnten sich alle ruhig den Prüfungsaufgaben stellen.

 

„Ihr könnt stolz darauf sein, nach einer zeitaufwändigen Ausbildung die Abschlussprüfung mit wirklich guten Ergebnissen bestanden zu haben. Wir danken Euch dafür, einen großen Teil Eurer Freizeit für den Dienst an unseren Mitmenschen zur Verfügung zu stellen“, so Andorfer. Mit ihrer ehrenamtliche Arbeit zeigen erneut junge Menschen aus Stadt und Landkreis Landshut, dass sie nicht nur davon reden, Gutes zu tun und Helfen zu wollen, sondern dass sie dies auch in die Tat umsetzen.

 

Um die umfangreiche Abschlussprüfung zu bestehen, mussten sich die Teilnehmer einer Theorieprüfung mit einem schriftlichen und mündlichen Teil, einer Qualifikation im Bereich der Wiederbelebung mit angewandter Frühdefibrillation sowie einem Fallbeispiel mit der fachgerechten, rettungsdienstlichen Versorgung eines Notfallpatienten unterziehen, die sie auf Anhieb sehr gut meisterten. Die praktischen Prüfungsaufgaben wurden von realitätsgetreu geschminkten Angehörigen der Postauer Gruppe „Realistische Unfalldarstellung“ der Wirklichkeit entsprechend nachgestellt.

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