Bayerisches Rotes Kreuz stellt sein Engagement in der Flüchtlingshilfe im Landtag vor

Veröffentlicht am 15.05.2017

Das  rote Kreuz auf weißem Grund, überall auf der Welt das Symbol für humanitäre Hilfe und Menschlichkeit –war deutlich auf vielen Plakaten im Senatssaal des Bayerischen Landtags zu sehen. Damit wies das  Bayerische Rote Kreuz die Abgeordneten des Bayerischen Landtags und seine Mitarbeiter auf seine Aktionswoche zur Flüchtlings- und  Integrationsarbeit  aus Anlass des Weltrotkreuztags am 8. Mai  hin. „Viele Menschen kennen das Rote Kreuz in erster Linie als Rettungsverband. In Wirklichkeit ist das Aufgabenspektrum sehr breit“, sagte Brigitte Meyer, die Vizepräsidentin des Bayerischen Roten Kreuzes.

 

Joachim Unterländer, der Vorsitzende des Sozialausschusses, begrüßte die BRK-Mitarbeiter im Senatssaal des Landtags: „Es ist gut, dass wir in Bayern bei der Flüchtlings- und Integrationsarbeit auf das Bayerische Rote Kreuz bauen dürfen“. Während der Flüchtlingskrise im Jahr 2015 habe das Rote Kreuz durch sein großes ehrenamtliches Engagement sehr viel geleistet. Jetzt, nach dem Rückgang der neuankommenden Flüchtlinge, stehe das Rote Kreuz vor neuen Aufgaben und Herausforderungen und Unterländer ist froh, dass er auch bei der Integration der Flüchtlinge sich auf die Hilfe des Roten Kreuzes vertrauen könne. „Seit jeher ist die Unterstützung von Menschen mit Migrationshintergrund eine der Kernkompetenzen des Roten Kreuzes“, sagt er. Gleichwohl wisse Unterländer als Sozialpolitiker, dass es bei der Finanzierung der Flüchtlingshilfe noch viele Herausforderungen gibt. „Obwohl Einigkeit darüber besteht wie wertvoll die Arbeit für eine gelingende Integration die Migrationsberatungsstellen sind, werden sie nicht ausreichend gefördert“, sagte Brigitte Meyer. „Wir können mit einer guten Beratung und Begleitung die Integration von Flüchtlingen und Zuwanderern wesentlich verbessern. Deshalb fordern wir eine vollständige Finanzierung. Wir haben zu viele Anfragen, das darf nicht zu Lasten der Beraterinnen und Berater gehen“ erklärte Wolfgang Obermair, stellvertretender BRK-Landesgeschäftsführer.

 

Bei dem Informationstag im Senatssaal beteiligten sich viele Helfer des Roten Kreuzes aus ganz Bayern und berichteten authentisch von ihrer Arbeit.

 

 

 

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