Team Bayern unterstützt die Hilfe für Flüchtlinge

Veröffentlicht am 13.10.2014

Rund 30 freiwillige Helfer des Teams Bayerns halten im Durchgangslager für Asylbewerber in Nürnberg Boxdorf jeden Tag eine medizinische Sprechstunde ab. Die Helfer des Teams lindern dabei viele kleinere medizinische Probleme, versorgen dabei kleinere Wunden oder Zahnschmerzen.

 

Derzeit sind in dem Durchgangslager rund 100 Asylbewerber, darunter 20 Kinder, aus den verschiedensten Ländern untergebracht. Alle Helfer engagieren sich ehrenamtlich und kommen aus verschiedenen medizinischen Berufen, darunter sind auch Ärzte und Krankenschwestern.

 

Das Team Bayern wurde im vergangenen Jahr nach der Jahrhundert-Hochwasser Katastrophe in Deggendorf und Passau vom Bayerischen Roten Kreuz und von Radio Bayern 3 des BR Hörfunk gegründet. Landesgeschäftsführer Leonhard Stärk: „Die Idee für das Team war: Die Menschen in Bayern sind sofort zur Stelle, wenn andere Hilfe brauchen. Spontane Hilfe muss natürlich auch gut organisiert werden.“

 

Seither haben sich rund 2.000 freiwillige Helfer beim Team Bayern in einer Online-Datei registrieren lassen und dort angegeben, was sie leisten wollen und können. „Wer Zeit hat, macht mit. Wer keine Zeit hat, ist vielleicht beim nächsten Einsatz dabei.“

„Das Ziel des Projekts Team Bayern ist, dass wir ein großes Hilfsnetzwerk in Bayern installieren, damit wir viele Menschen haben, die sich engagieren können, dann wenn sie gebraucht werden,“ sagt Raimund Heiny, Verantwortlicher für das Team Bayern. 

 

 

Team Bayern bewährt sich in der Praxis

 

Das Team Bayern hat sich in der Praxis bewährt. Drei Wochen hielten ehrenamtliche Helfer des Teams in der Nürnberger Asylunterkunft, dem Durchgangslager in Boxdorf, jeden Tag eine medizinische Sprechstunde ab.

Dabei absolvierten 12 Mediziner, gemeinsam mit 21 Mitarbeitern aus medizinischen Berufen und zwei Dolmetscher insgesamt 3.100 ehrenamtliche Einsatzstunden.  Landesgeschäftsführer Leonhard Stärk: „Die Helfer des Teams ersparten mit ihrer Hilfe den Asylbewerbern in vielen Fällen den Gang zum Arzt.“ Eine der Helferinnen, eine Ärztin, kam gleich zweimal nach Boxdorf aus Bad Brückenau angereist, begleitet wurde sie jedes Mal von ihrem gesamten Praxisteam.  Vorerst ist der Einsatz jedoch erst einmal beendet.

Die Regierung von Ober-, Mittelfranken organisiert die medizinische Versorgung ab sofort selbst.

 

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